
| Daniel Zea | |
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| Biografie | Der schweizerisch-kolumbianische Designer, Klangkünstler und Komponist Daniel Zea lebt und arbeitet in Genf. Sein künstlerisches Universum dreht sich um instrumentale und elektroakustische Musik, hybride Performances, die Video, Ton, Gestenerfassungssysteme und Physical Computing miteinander verbinden, sowie um Programmierung. Er arbeitet regelmässig an interdisziplinären Projekten (bildende Kunst, Choreografie, Performance...) mit und unterrichtet an der Haute École d'Art et Design in Genf (Laboratoire d'interactivité et programmation). Er ist an der künstlerischen Leitung des Ensembles Vortex (dessen Gründungsmitglied er ist) beteiligt und arbeitet mit dem Ensemble sowohl als Komponist als auch als Interpret elektroakustischer Musik. Sein Stück «The Fuck Facebook Face Orchestra» wurde 2016 mit dem Giga Hertz Preis des ZKM (Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe, Deutschland) ausgezeichnet, und 2017 wurde sein «Pocket Enemy» in die Auswahl des International Rostrum of Composers aufgenommen. Im Jahr 2023 erhielt er den Preis für Klangkunst der Liechti-Stiftung. In seiner Arbeit hinterfragt Daniel Zea kritisch die Beziehung unserer Gesellschaft zur digitalen Welt, manchmal mit einem gewissen politischen Engagement, das nicht ohne Humor ist. Seine musikalischen Interessen beschränken sich jedoch nicht auf zeitgenössische experimentelle Musik. Er begeistert sich auch für folkloristische Musik. An der kolumbianischen Küste erkundet er mit «Palenque la Papayera» Musiken der Karibik (Cumbia, Fandango, Porro). Als Liebhaber der traditionellen Musik des Südostens Mexikos ist er Mitglied der Gruppen Cocoxoca und Gema y sus Valedores. Daniel Zea wurde 2024 vom monografischen Festival Les Amplitudes in La Chaux-de-Fonds portraitiert. Er ist sehr aktiv im pädagogischen Bereich und war Referenzkünstler für multidisziplinäre Künstler:innenresidenzen bei der Fondation Royaumont und kürzlich beim GRAME, einem Zentrum für Musikschaffen in Lyon. |
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| Photo Credit | Pablo Fernandez |
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